Donaukanal in wien Graffiti

Freiluftmuseum für alle.


Bock auf Kunst während Corona, aber alle Museen haben geschlossen?

Der Donaukanal. Ein Ort mit Freizeit-Ausstrahlung. Denn dieser bietet nicht nur Freiraum, Platz zum Sporteln und Flanieren, sondern auch ein reiches Angebot an Kunst.

Donaukanal Graffiti

Die Wände sind zu einer einzigen kilometerlangen Leinwand auserkoren worden, der erste Platz Wiens, an dem offiziell und legal gesprayt werden durfte.
Im Jahr 2020 sind die Uferanlagen des Kanals mehr denn je zum Freizeithotspot der WienerInnen geworden. Die Auswirkungen dieses außergewöhnlichen, politisch und emotional aufgeladenen Jahres sind auch in den Graffitis und der Street Art zu bemerken, die sich immer wieder auf aktuelles Geschehen beziehen, Meinungen kundtun und mitunter auch provozieren wollen.


Beim nächsten Spaziergang lohnt es sich die Graffitis genauer zu betrachten, denn so schnelllebig wie unsere Gesellschaft ist, so schnell ändern sich auch die Bilder. Diese Schnelllebigkeit ist auch zu entdecken, wenn man beobachtet wie einzelne Künstler*innen die Wände übermalen um sich wieder eine neue Leinwand zu beschaffen. 

Donaukanal Graffiti 3

Um in den Genuss von Kunst zu kommen, muss es also nicht zwingend das Museum sein. Gerade in einer Zeit, in der die Öffnung der Museen nicht gewährleistet ist, kann der Donaukanal als Alternative herhalten und Bühne sein für die unentdeckten Künstler*innen Wiens. 

Text und Fotografie:
Lara Lejolle und Karoline Wagner